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„Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“

INEP Institut begleitet ExpertInnengespräche der Friedrich-Ebert-Stiftung


Die Digitalisierung als Megatrend ist das Thema eines neuen Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung, dessen fachwissenschaftliche Begleitung das INEP Institut übernommen hat. In vier ExpertInnengesprächen tauschen sich AkteurInnen des Wandels aus. Die erste Veranstaltung des „Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“ betitelten Projekts trägt am 11. Mai die Überschrift „Entwicklungstrends und neue Geschäftsmodelle“. Zum Thema äußern sich dann in der Berliner Zentrale der Friedrich-Ebert-Stiftung unter anderem der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske und der Geschäftsführer von Brille24 Matthias Hunecke.


Die Gesprächsreihe betrachtet neue Geschäftsmodelle und die Änderungen, die sich daraus in den Akteurskonstellationen zwischen Anbietern, Vermittlern, KundInnen und NutzerInnen ergeben. Besonders im Dienstleistungssektor verläuft die Digitalisierung rasant und ist zu einem großen Teil bereits vollzogen. Die Unternehmen nutzen die Technologie, um ihre Leistungen noch genauer auf die KundInnen abzustimmen. Die entsprechenden Kompetenzen sind für den Sektor mittlerweile unverzichtbar.


Die deutsche Internetwirtschaft wächst sechs- bis siebenmal schneller als die Gesamtwirtschaft und wird in den nächsten gut zehn Jahren die Maschinenbau- und Automobilindustrie überholen. Aus dieser sprunghaften Entwicklung ergibt sich ein Regulierungsbedarf. Dem Gesetzgeber obliegt es, Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und Datensicherheit weiter zu entwickeln, so dass diese den neuen Anforderungen genügen. Die globale Vernetzung erfordert hier grenzübergreifende Ansätze.


Die Gesprächsreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung und des INEP Instituts greift diese Herausforderungen auf und wirft einen Blick auf den Markt: In welchen Bereichen gibt es bereits Angebote und wie sehen diese aus? Wer profitiert am meisten von den neuen Möglichkeiten und welche Motive stehen hinter ihrer Verbreitung? VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung und Gewerkschaften diskutieren in den ExpertInnengesprächen Chancen, Risiken und Aufgaben des Megatrends Digitalisierung.


Nach der Auftaktveranstaltung am 11. Mai geht es am 8. Juni unter dem Titel „Schöne neue Dienstleistungswelt ‚Smart City‘“ weiter. Darauf folgt am 21. September die Veranstaltung zum Thema „Logistik, Verkehr, Handel, Mobilität“. Das abschließende ExpertInnengespräch der Reihe gibt es am 23. November, wenn die TeilnehmerInnen „Personenbezogene Dienstleistungen“ diskutieren.

 

Einladung zum ersten ExpertInnengespräch am 11. Mai 2016

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