Wegweiser   /Transformationsgestaltung/Kirchengemeinden als Akteure für eine nachhaltige kommunale Entwicklung

Kirchengemeinden als Akteure für eine nachhaltige kommunale Entwicklung

Vorstudie zum von der Klosterkammer Hannover geförderten Projekt abgeschlossen

 

Gemeinsam mit ausgewählten Kirchengemeinden Nachhaltigkeit in sozialer, kultureller, ökonomischer und ökologischer Hinsicht zu fördern, ist die Absicht des Projekts „Kirchengemeinden als Akteure für eine nachhaltige Entwicklung“. Nach einer ersten intensiven Arbeitsphase liegt jetzt der Abschlussbericht der Vorstudie des von der Klosterkammer Hannover geförderten Vorhabens vor. Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf und die Eignung des Ansatzes für eine zukunftsfähige Entwicklung der Kirchengemeinden. Zugleich befassten sich die Akteure mit dem Verhältnis der Aktivitäten von Kommunen und Kirchengemeinden zueinander.

Für das Projekt wählte das INEP Institut im vergangenen September Kirchengemeinden aus, welche in unterschiedlichen Regionen der Landeskirche Hannover ansässig sind und sich bereits mit verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekten befasst haben. Diese waren: Die evangelisch-lutherische St. Martini Kirchengemeinde in Adelebsen, die Martin Luther Kirchengemeinde Hildesheim Nordstadt-Drispenstedt, die Evangelische St. Remigius Gemeinde Suderburg, die Evangelische Inselgemeinde Langeoog und die Kirchengemeinde Klecken mit ihren Nachbargemeinden.


Erste Gespräche im November und Dezember zeigten, dass die Situationen der Einzelgemeinden der Ausgangspunkt für das Gesamtprojekt sein müssen. Die sehr unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort bestimmen die Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung. Die Ausgangssituationen der einzelnen Kirchengemeinden divergieren sehr stark hinsichtlich der existierenden Kooperationen mit den Kommunen. Häufig tragen die kirchlichen Einrichtungen mit Betreuungsangeboten zur Versorgung vor Ort bei. Andernorts engagieren sich die Kirchengemeinden im Bereich erneuerbare Energien, ohne dabei mögliche Win-Win-Situationen der Zusammenarbeit mit den Kommunen zu nutzen.


Für jede der ausgewählten Kirchengemeinden fanden die GesprächsteilnehmerInnen Anknüpfungspunkte für den Ausbau der Zusammenarbeit mit der örtlichen Verwaltung. Diese gilt es nun mit den Akteuren weiterzuentwickeln und auf eine Umsetzung entsprechender Prozesse hinzuarbeiten.


Das INEP Institut kümmert sich darum, dass die entsprechende Expertise zur Konkretisierung der Vorhaben vorhanden ist und begleitet moderierend den weiteren Fortschritt des angestrebten, auf mindestens drei Jahre ausgelegten Hauptprojektes. Dass dieses auf einen Bedarf stößt, hat die Vorstudie deutlich gezeigt.

 

 

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