Wegweiser   /Nachhaltiges Energiemanagement/OEG 2010

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OEG 2010

VORTRAGSSCRIPTE ZUM DOWNLOAD

Prof.Dr. Peter Hennicke

Integrierter Klima- und Ressourcenschutz als Herausforderung und Chance für den ökologischen Umbau

Dr. Werner Brinker

Transformationsprozess des Energieversorgungssystems. Analysen und Konsequenzen

 

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In diesem Jahr veranstalteten das INEP Institut Oldenburg und die EWE AG das jährlich stattfindende Oldenburger Energiepolitische Gespräch am 01.September im EWE Forum Alte Fleiwa in Oldenburg. Die diesjährige Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema „Transformationspfade zum ökologischen Umbau der Industriegesellschaft“. Die namhaften Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trugen zu einer erfolgreichen Veranstaltung bei und informierten mit interessanten Beiträgen und Ansichten über die Problematik des notwendigen ökologischen Wandels unserer Gesellschaft.
Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender der EWE AG Oldenburg) referierte über die zukünftigen Veränderungen der Energieversorgung und ein neues Denken innerhalb der Gesellschaft, welches - so Dr. Brinker - zu weiteren Innovationen auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung führen wird. Die Energieversorgung werde sich „dramatisch wandeln“.
Michael Müller (ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMU) behandelte in seinem Vortrag das Thema „Weltmacht Energie und die Grenzen des Wachstums“ und führte dabei die grundlegenden Probleme wie Klimawandel, Emissionen oder Massenproduktion auf. Um diese Probleme zu lösen müsse seitens Deutschlands eine Pionierrolle eingenommen werden, die europäischen Nationen zum Mitmachen bewegt werden und internationale Verträge abgeschlossen werden. Laut Herrn Müller solle ein Zusammentreffen der wichtigsten Vertreter zu „mutigen Schritten“ auf dem Weg in die richtige Richtung führen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Peter Hennicke (ehem. Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie) beschäftigte sich mit dem Problem der Ressourcenknappheit. Er forderte eine „absolute Entkopplung von Lebensqualität und Naturverbrauch“, da Klimaschutz keine Last sondern ein Gewinn sei.

Dr. Jens Traupe (Leiter Umweltschutz- und Energiepolitik, Salzgitter AG) referierte anschließend über die nachhaltige und zukünftige Rolle des Werkstoffs Stahl.

Einheitlich kam man zu dem Ergebnis, dass bereits erste Schritte auf dem Weg zu einem ökologischen Umbau der Industriegesellschaft beschritten worden seien, dennoch aber weiter hoher Forschungsbedarf zu der Frage bestehe, wie der Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise gestaltet werden kann.

Die abschließende Podiumsdiskussion ging Fragen nach wie z.B.: „Wie machen wir aus weniger mehr, ohne die Lebensgrundlage zu schädigen?“ oder „Wie kann Materialeffizienz ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit, der wirtschaftlichen Prozesse sowie der wissenschaftlichen Forschung gerückt werden?“.

Das Oldenburger Energiepolitische Gespräch hat auch im Jahr 2010 erneut eine große Resonanz beim Publikum gefunden.

 

 

 

 

 

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