Projekt „Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“
nimmt Fahrt auf

Ageline Chitambo (Mitte) mit Iris Tuttlies und der stellvertretenden Vorsitzenden der IG BCE Edeltraud Glänzer (rechts im Bild)

Erster Workshop mit simbabwischen Gewerkschaftlerinnen Anfang September

 

Empowerment, die Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung, ist der zentrale Begriff des Projekts „Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“, das INEP in Kooperation mit der Zimbabwe Energy Workers Union (ZEWU) und der IG BCE in dem südafrikanischen Land auf die Beine gestellt hat.


Jetzt startet ein neues Team aus Deutschland gemeinsam mit der ZEWU-Präsidentin Angeline Chitambo und zehn Gewerkschaftlerinnen mit einem ersten Workshop. Vom 6. Bis 12. September 2015 geht es in Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes, zunächst darum sich kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen, aber auch Methoden der Gewerkschaftsarbeit zu diskutieren und auszuprobieren. Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Gesundheitsbedingungen der Simbabwerinnen im Energiesektor zu verbessern. Mit den erlernten Methoden sollen zudem weitere Problemstellungen der Gleichberechtigung der weiblichen Beschäftigten angegangen werden.


Herausgekommen ist ein Programm, das zahlreiche gruppenbildende Einheiten enthält, aber vor allem auf den Austausch von Erfahrungen und Methoden setzt. Bei Letzteren handelt es sich vorrangig um Werkzeuge zur Identifizierung von Problemen und kreativen Lösungsansätzen wie Metapläne, Rollenspiele und Zukunftswerkstätten. Die Teilnehmerinnen probieren diese Methoden aus und reflektieren die Ergebnisse des Prozesses.


In ihren Unternehmen sollen die Teilnehmerinnen anschließend als Multiplikatoren für die in den Workshops gewonnenen Erkenntnisse fungieren. In Seminaren können sie ihrerseits weitere Frauen ausbilden, um so eine positive Entwicklung im Energiesektor anzustoßen. Außerdem bietet das Erlernte den Frauen die Chance, höhere, einflussreichere Positionen in ihren Unternehmen einzunehmen.

 

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