Wegweiser   /Soziale Innovation

Projekt „Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“ nimmt Fahrt auf

Erster Workshop mit simbabwischen Gewerkschaftlerinnen Anfang September
Empowerment, die Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung, ist der zentrale Begriff des Projekts „Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“, das INEP in Kooperation mit der Zimbabwe Energy Workers Union (ZEWU) und der IG BCE in dem südafrikanischen Land auf die Beine gestellt hat. mehr

Ageline Chitambo (Mitte) mit Iris Tuttlies und der stellvertretenden Vorsitzenden der IG BCE Edeltraud Glänzer (rechts im Bild)

VORSTUDIE MIT DER STIFTUNG MERCATOR

„Klimawandel und Energiewende – die Rolle der Arbeitnehmer. Beteiligungschancen für Arbeitnehmer zur Gestaltung der Energiewende“ – gefördert durch die Stiftung Mercator.
Die Energiewende ist das politische und gesellschaftliche Mammutprojekt des Jahrhunderts in Deutschland. Bis zum Jahr 2050 sollen erneuerbare Energien einen überwiegenden Teil der Elektrizitätserzeugung und Versorgung im Land ausmachen. Dies erfordert einen Wandel, der sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche auswirkt und damit auch alle gesellschaftlichen Akteure zur Teilnahme aufruft. mehr

EnerKey

EnerKey ist ein südafrikanisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung und Umsetzung von Projekten der städtischen Energieversorgung und Energienutzung. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit in der südafrikanischen Region Gauteng zu verbessern. Im Jahr 2005 startete in dieser Region mit ihren mehr als 10 Mio. Bewohnern startete die erste Phase des Projektes. mehr

Ilitha

Es besteht ein erheblicher Bedarf an Wohnungen für die oft in ärmlichen
Blechhütten lebenden mittellosen Bevölkerungsteile. Ziel des Projektes ist es kostengünstigen Wohnraum für mittellose Familien in Südafrika
zu organisieren. Dabei sollen bauliche Notwendigkeiten in Bezug auf den Klimawandel und eine nachhaltig effiziente Abwasserentsorgung integriert sein. mehr

Soziale Innovationen

Ideen und Maßnahmen zur Lösung sozialer Herausforderungen

 

Innovationen – finden statt, wenn Ideen in neue Produkte,
Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden.

Sozial - bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingtheit des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

Unter sozialen Innovationen versteht INEP Ideen und Maßnahmen zur Bewältigung sozialer Herausforderungen im Interesse der betroffenen Menschen.

Es geht uns dabei um gesellschaftliche Prozesse, die die Errungenschaften der technischen Innovationen im Sinne des Mottos von INEP „Weil der Mensch im Mittelpunkt steht …“ ökologisch, sozial, kulturell oder politisch mitgestalten.

 

mehr

Intensiver Austausch über Gesundheit und Gewerkschaftsarbeit

INEP und ZEWU ziehen positive Bilanz des ersten Workshops in Simbabwe

Vom 6. bis zum 11. September 2015 organisierte INEP in Kooperation mit der IG BCE und der Zimbabwe Energy Workers Union (ZEWU) in Bulawayo den Implementierungsworkshop für das Train-the-Trainer-Programm. In einer arbeitsreichen Woche tauschten sich die Organisatorinnen und Teilnehmerinnen über Methoden der Gewerkschaftsarbeit aus. Das Ziel des Projekts mit dem Titel „Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“ ist es, die Gesundheitsbedingungen der simbabwischen Arbeiterinnen zu verbessern.

mehr

„Frauen in Afrika – gemeinsam für Bildung“

„Ein Solidaritätsprojekt der IGBCE (Industriegewerkschaft Berbau, Chemie, Energie) in Kooperation mit der ZEWU (Zimbabwe Energy Workers Union) und INEP zur Unterstützung der Frauen in Simbabwe“.

 

mehr

 

Ein Wasser- und Gemeinschaftshaus
für Kamerun

In Kamerun herrscht große Notwendigkeit den Zugang zu sanitären und medizinischen Einrichtungen und Dienstleistungen zu verbessern.  Aufgrund der zunehmenden Urbanisierung in Kamerun stehen vor allem der einfache und sichere Zugang zu Wasser sowie Bildungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich Hygiene im Fokus mehrerer Entwicklungsorganisationen (siehe: Weltbank, GIZ etc.). Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern führt die mangelhafte sanitäre Versorgung im städtischen Raum zu großen gesundheitlichen Problemen für die Bevölkerung. Wir unterstützen die Regierung in ihren Bemühungen die Verbreitung von Krankheiten in Verbindung mit mangelhaften sanitären Einrichtungen zu bekämpfen. Um einen Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten, will INEP mit der Umsetzung eines Wasser- und Gemeinschaftshauses in Kamerun, welches den Zugang zu grundlegenden Elementen der Gesundheit und Hygiene ermöglichen soll, aktiv werden. Darauf aufbauend sollen Bildungsprogramme entwickelt werden.
Bericht über den Bau eines ASH in Ilitha

 

mehr

 

AFRICAN SUSTAINABLE HOUSE (ASH)

Das ASH ist ein modernes Lowcost-Climatehouse, welches unter der Leitung von Prof. Bernd Heins vom INEP Institut entwickelt wurde. Durch den unkomplizierten Aufbau und die geringen Kosten eignet es sich sehr gut um in Dritt- und Schwellenländern einen Grundstandard zu etablieren. Dabei ist das ASH universell einsetzbar, beispielsweise für die nachhaltige Verbesserung von sozial schwachen Gebieten, oder auch für die schnelle Versorgung nach Katastrophen und dem damit verbundenem Wiederaufbau. Das ASH ist mittlerweile zur Serienreife gelangt und auch Projekte im größeren Stile sind durchführbar. Auf den nächsten Seiten informieren wir über die Zielsetzung des Projektes und beschreiben das Haus und seine Funktionen ausführlich.

 

mehr

 

++ ASH im Dienst der Katastrophenhilfe ++

Das ASH stellt zudem die Möglichkeit, schnell und effektiv auf Katastrophen zu reagieren. Gerade bei Erdbeben und Überschwemmungen sind die Auswirkungen oft so groß, dass man für die Anzahl der Opfer keine menschenwürdigen Unterkünfte aufbringen kann. Sollte ein mildes Klima den Einsatz von Rettungszelten erlauben ist dies meistens keine Lösung auf Zeit. Der Wiederaufbau von Häusern nach einer Naturkatastrophe dauert oft Jahre und kostet sehr viel Geld. Dazu wird eine gute Infrastruktur benötigt, die den schnellen Wiederaufbau ermöglicht.

 

Das ASH ist natürlich nicht nur in Afrika, sondern weltweit einsetzbar. Durch die schnelle Produktion, die geringen Kosten und dem leichten Aufbau lässt sich dieses Haus als perfekte Lösung in der ganzen Welt einsetzen.


Weitere Vorteile sind, dass sich das Haus nicht nur sehr schnell (6 Std.) und sehr leicht aufbauen lässt, sondern dass man es auf unbegrenzte Zeit verwenden kann, und den Menschen in der schwierigen Übergangsphase ein menschenwürdiges Wohnen ermöglicht.

 

Durch die simple aber funktionale Technik besteht zudem ein geringer Energie- und Wasserverbrauch, eine gute sanitäre Ausstattung und eine hervorragende Wetterresistenz.
Die Gebäude lassen sich auch individuell mit Solartechnik ausstatten um abgelegenen Bereichen eine Stromversorgung zu garantieren.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Häusertypen zu Krankenstationen, Gemeinderäume oder Versorgungsstationen umzurüsten.

 

english Start INEP auf Facebook Start