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Wegweiser   /Transformationsdialoge

Transformationsdialoge

Das INEP Institut bietet den Akteuren eine Plattform der Vernetzung, Kooperation und Diskussion. Indem sie Klimawandel und Energiewende aufeinander beziehen analysieren die Akteure ihre Rolle und mögliche Kooperationsformen im Transformationsprozess der Energiewende. Dies betrifft dezentrale Umsetzungsstrategien und zivilgesellschaftliche Partizipation, die Auswirkungen und Folgen des Klimawandels auf Lebensmodelle und Lebensstile, Fragen des Wachstums, der Nachhaltigkeit sowie Verteilungs-und Gerechtigkeitsfragen zu Lasten, Kosten und Gewinnen in diesen Veränderungsprozessen. Durch Dialog und Kooperation sollen Aktivitäten und Handeln auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene forciert werden. Weitere Informationen und Berichte zu den Tagungen finden Sie unter Termine.

 

Ständig verfügbar, einfach und transparent

Erstes ExpertInnengespräch des Projektes „Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“

Einzelne Geschäftsmodelle verdeutlichten am 11. Mai 2016 im ersten ExpertInnengespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung die bedeutenden Fortschritte der Digitalisierung der Wirtschaft. Es war die erste Veranstaltung des Projektes „Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“, dessen fachwissenschaftliche Betreuung das INEP Institut übernommen hat.

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„Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“

INEP Institut begleitet ExpertInnengespräche der Friedrich-Ebert-Stiftung


Die Digitalisierung als Megatrend ist das Thema eines neuen Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung, dessen fachwissenschaftliche Begleitung das INEP Institut übernommen hat. In vier ExpertInnengesprächen tauschen sich AkteurInnen des Wandels aus. Die erste Veranstaltung des „Digitalisierung der Ökonomie und neue Geschäftsmodelle“ betitelten Projekts trägt am 11. Mai die Überschrift „Entwicklungstrends und neue Geschäftsmodelle“. Zum Thema äußern sich dann in der Berliner Zentrale der Friedrich-Ebert-Stiftung unter anderem der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske und der Geschäftsführer von Brille24 Matthias Hunecke.

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Fachtagung „Energiewende und Wohnen - Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und bezahlbarer Wohnraum“ am 9. Dezember in Lüneburg

9. Dezember 2014, 10.30 – 18.30 Uhr, Hotel Bergström, Lüneburg

 

Angesichts grassierender Wohnungsnot und steigender Mieten scheint die energetische Sanierung ins zweite Glied zu rücken. Die gemeinsame Fachtagung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und des INEP Instituts am 9. Dezember in Lüneburg, an der verschiedene Interessengruppen, wie Kirche, Gewerkschaften, Mietervertretungen, Wohnungswirtschaft und Energieagenturen beteiligt waren, zeigte jedoch, dass sich die beiden Herausforderungen durchaus vereinigen lassen und es nicht an Ideen und Projekten mangelt, die beide Aspekte der Debatte rund ums Wohnen aufgreifen.

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„EEG-Reform – Anfang vom Ende der Energiewende“

am 24. Juli 2014, um 15.00 Uhr, Leibnizhaus in Hannover

Bericht

Oldenburger Energiepolitische Gespräche 2014

Die Energiezukunft sozial gestalten – aber wie? Fragen an die Politik

 

„Die Energiewende verstanden als Gemeinschaftaufgabe – gestaltet von der Zivilgesellschaft unter den politisch vorgegebenen Rahmenbedingungen“ – dieses Verständnis der Energiewende erfordert das gemeinsame Engagement aller zivilgesellschaftlichen Gruppen für einen konstruktiven Dialog. Dabei treffen Interessenspluralitäten, Kontroversen und verschiedene Rationalitäten aufeinander. Die Herausforderung liegt darin diese Pluralitäten und Gegensätze zusammenzuführen, um die Energiewende zum Erfolg zu machen und das Energiekonzept der neuen Bundesregierung kritisch-konstruktiv umzusetzen. Diese Umsetzung muss ökonomisch sinnvoll, sozialverträglich und umweltfreundlich sein. Dazu gehört wesentlich mehr als ein sicheres, bezahlbares und umweltfreundliches Energiesystem. Die Energiewende bedarf einer Steuerung. An diesem Punkt muss die Diskussion ansetzen und die Politik durch soziale und ökologische Rahmensetzungen tätig werden.

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OEG 2012 - „Was kostet uns die Energiewende? – Auswirkungen des Transformationsprozesses auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft“

Oldenburger Energiepolitisches Gespräch am 01. November 2012 im EWE Forum Alte Fleiwa Oldenburg

Organisiert durch das INEP-Institut in Kooperation mit der EWE AG Oldenburg fand am 01. November 2012 in Oldenburg das diesjährige Oldenburger Energiepolitische Gespräch statt. Gleich den vergangenen zwei Tagungen in Bovenden und Hannover zählt auch dieses Gespräch zu der Tagungsreihe Energiewende, im Rahmen derer der Dialogprozess zwischen Kirche, Gewerkschaften und Naturschutz-/Umweltverbänden vorangetrieben werden soll. Einmal mehr und noch deutlicher traten dieses Mal die konträren Standpunkte der zivilgesellschaftlichen Akteure hervor, die der Moderator Dr. Fritz Erich Anhelm, ehem. Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, zusammenführte. Was die Veranstaltung am Ende des Abends deutlich zeigte, war, dass unabhängig von der zivilgesellschaftlichen Perspektive die zentrale, energiepolitische Herausforderung auf die Verteilungs- und Gerechtigkeitsfrage und somit auf die Schaffung einer Verteilungsgerechtigkeit hinausläuft. Dabei geht es nicht nur um die Verteilung der Kosten und Lasten, sondern auch um die Verteilung der Gewinne. Die Energiewende ist ein Großprojekt und ein Gemeinschaftswerk, dessen scheitern oder Erfolg sich letztlich an der sozialen Dimension der Energiewende entscheidet.

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Wandel kollektiv gestalten – gute Idee oder Sackgasse?

eine Veranstaltung des INEP Instituts in Kooperation mit dem iaw/Arbeitnehmerkammer Bremen, 7.11.2013 im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen

Die Notwendigkeit eines ökologischen Umbaus und der ökologischen Modernisierung ist in den meisten Betrieben und Unternehmen längst angekommen. Transformation, Strukturwandel und Energiewende stellen Unternehmen vor der Herausforderung, Produkte und Dienstleistungen, Produktions- und Erbringungsprozesse sowie nach innen gerichtete Organisationsprozesse zu überdenken und im Sinne einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Insbesondere im Hinblick auf betriebsinterne Strukturen und Prozesse erfordert dies nicht nur den Einsatz der Unternehmensleitung und des Managements, sondern auch die intellektuelle Anstrengung von Seiten der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter. Voraussetzung hierfür sind Strukturen, die eine Beteiligung zulassen. Über Sozialpartnerschaft, Betriebsverfassungsgesetz und Mitbestimmung als Instrumente des sozialen Ausgleichs wird Arbeitnehmern die Möglichkeit der Partizipation geboten und, zumindest auf dem Papier, garantiert. Vor dem Hintergrund der Veränderungsprozesse stellt sich allerdings die Frage, ob diese Instrumente und Strukturen unter den veränderten Bedingungen ihrer Zielsetzung noch gerecht werden. Und in welchem Zusammenhang stehen hierzu Modelle des kollektiven Wirtschaftens wie z.B. Genossenschaften, die in dieser Zeit der Transformation und Umstrukturierung einen enormen Zuspruch erleben? An diesen Fragen setzte die INEP Veranstaltung mit dem Titel „Wandel kollektiv gestalten – gute Idee oder Sackgasse?“ an und widmete die nun schon zweite Veranstaltung (die erste war jene im Oktober in Walsrode) insbesondere der Gruppe der Arbeitnehmer und ihrer Interessenvertretung, einer Gruppe, dem das Institut große Aufmerksamkeit auch in den Forschungsaktivitäten schenkt. In Kooperation mit dem iaw/Arbeitnehmerkammer Bremen und mit Referenten aus Gewerkschafts- und Verbandskreisen sowie wissenschaftlichen und Unternehmenskreisen wurden Themen entlang der Gemeinwirtschaft und Mitbestimmung und deren Entwicklungstendenzen diskutiert.

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Energiewende – Jobkiller oder Wachstumsmotor?

eine Veranstaltung des INEP Instituts und der IG-BCE Ortsgruppe Bad Münder am 02.11.2013 im Martin-Schmidt-Konzertsaal, Bad Münder

„Die Energiewende – Jobkiller oder Wachstumsmotor“, „die Energiewende – ein Zukunftsexperiment, Deutschland das Labor dazu“ – diese vom INEP Institut gewählten Formulierungen gaben den Rahmen vor, innerhalb dessen die hochkarätigen Referenten aus Politik, Umwelt und Kirche kommentiert von Gewerkschaft und Wissenschaft, ihre Positionen, Standpunkte und Anliegen zur Energiewende darlegten. In dem prominent besetzten Podium saßen neben dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies, dem ehem. Umweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer und dem Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover Ralf Meister auch Frau Dr. Ulrike Lehr von der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung Osnabrück und Ralf Becker, der Landesbezirksleiter Nord IG-BCE. 
Dr. Fritz Erich Anhelm, der als Moderator durch die Veranstaltung führte, eröffnete nach den Begrüßungsworten von Hans-Georg Diekmann, dem Vorsitzenden der IG-BCE Ortsgruppe Bad Münder, und von Prof. Dr. Bernd Heins, Direktor des INEP Instituts, die Vortragsrunde. Obwohl die soziale Seite der Energiewende in der öffentlichen Debatte nach wie vor zu kurz kommt, sind der Prozess sowie ihre Herausforderungen und Auswirkungen inzwischen in den Mühlen der praktischen Umsetzung angekommen. Ob Mietpreiserhöhungen, steigende Stromrechnungen, Arbeitsmarkteffekte oder Kosten-, Lasten- und Gewinnverteilung – die sozialen Fragen der Energiewende treten immer mehr in den Vordergrund. Diese Thematik griffen die Veranstalter in der Fragestellung an Prof. Dr. Klaus Töpfer auf.


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Abfallwirtschaft und Energiewende - Welche Relevanz hat die Abfallwirtschaft für die Energiewende?

eine Veranstaltung des INEP Instituts in Kooperation mit der ver.di Bundesverwaltung Fachbereich Ver- und Entsorgung, 23.10.2013 im Deutschen Architektur Zentrum Berlin

Bei der Veranstaltung am 23.10.2013 in Berlin galt die Aufmerksamkeit der Abfallwirtschaft in der Energiewende. Die Thematik Abfall und Energiewende oder mehr noch die Abfallwirtschaft und ihr Beitrag zum Umweltschutz werden in der öffentlichen Wahrnehmung meist verkannt. Doch bietet die Abfallwirtschaft verschiedene Möglichkeiten der Energieerzeugung, leistet einen erheblichen Beitrag zum Ausbau der dezentralen Erzeugung, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen in Deutschland und somit zum Klimaschutz allgemein. Auch wenn der Effekt, der direkt auf die energetische Nutzung von Abfällen zurückgeht, noch gering ist, so wird sich dieser durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen und der dadurch genutzten Optimierungspotentiale in Zukunft wesentlich erhöhen lassen.
Ausgehend davon und vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen diskutierten der politische Vertreter Helge Wendenburg vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Monika Griefahn, ehemalige Niedersächsische Umweltministerin mit Vera Gäde-Butzlaff, der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Stadtreinigungsbetriebe als Vertreterin der Arbeitgeberseite und mit dem Gewerkschafts- und Arbeitnehmervertreter Erhard Ott vom ver.di Bundesvorstand. Mit dem Fachpublikum wurde auf den Zusammenhang der Abfallwirtschaft und der Energiewende, auf ihre Grundhaltung in dieser Phase der Transformation und auf ihren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende eingegangen.
Am Ende der Veranstaltung hat sich gezeigt, dass Abfall dann eine zentrale Bedeutung bekommt, wenn die sehr eng geführte auf die Produktion von Energie reduzierte, öffentliche Diskussion der Energiewende auf die Produktion und den Konsum, auf die Nutzung der dabei verwendeten Materialien und Ressourcen und auf die Stoffströme ausgeweitet wird.

 

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Die soziale Seite der Energiewende gestalten – Kooperationen zwischen Gewerkschaften und Zivilgesellschaft

vom 11.-13.10.2013 in der ver.di Bildungs- und Tagungsstätte Walsrode

 

Um die Energiewende als Teil einer gesellschaftlichen Denkwende und die tief in die gesellschaftlichen und politischen Strukturen hineinreichenden Veränderungen so zu gestalten, dass die Gesellschaft als Ganzes mit ihren Rand- und sozial benachteiligten Gruppen dabei mitgenommen wird, bedarf es einer intensiven Betrachtung der sozialen Seite der Energiewende. Diese wurde bislang allerdings noch nicht richtig wahrgenommen, geschweige denn auf ihre Gestaltung hin diskutiert. Die sozialpolitischen Fragen der Energiewende finden schwer Eingang in die Planung und Festlegung politischer Rahmenbedingungen und Weichstellungen zur Gestaltung und Bewältigung dieses Transformationsprozesses. Doch hängt es gerade von dieser sozialen Dimension ab, auf welche Akzeptanz die Energiewende in der Gesellschaft stößt, wie letztendlich ihre Umsetzung erfolgt und ob der ökologisch-soziale Umbau gelingt.

 

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Industriegesellschaft gestalten
Wie viel Industrie braucht die Energiewende?

13. Und 14. September in der ver.di Bildungs- und Tagungsstätte Walsrode

 

Die Energiewende und die mit ihr einhergehenden Veränderungsprozesse, die Arbeits- und Lebenswelten gleichermaßen betreffen, erfordern einen Wandel und eine Erneuerung der Gesellschaft. Diese Notwendigkeit hat zur Folge, dass der Staat alleine die Herausforderung der Gestaltung der Energiewende nicht richten kann. Hierfür bedarf es der Integration und Beteiligung der Zivilgesellschaft, und zwar einer Zivilgesellschaft, die über die notwendigen Instrumente und Eigenschaften zur Stabilisierung einer von Veränderungen betroffenen Gesellschaft verfügt. Hierzu zählen die Übernahme persönlicher Eigenverantwortung, zivilgesellschaftliche Vertrauensbildung, die Bildung von Sozialvermögen, aber auch die Gründung sozialer Netzwerke, Bürgervereinigungen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Zur gemeinsamen Nutzung der Kreativitätspotentiale bedarf es offener gesellschaftlicher Diskurse. 

 

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Energiewende vor Ort

Wie können Bürgerinnen und Bürger von der Energiewende profitieren? Welche Rolle spielt die energieintensive Industrie? , 21. März 2013 im Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum in Bad Münder

Die dritte Veranstaltung 2013 der INEP-Reihe Dialogprozesse fand am 21. März in Kooperation mit der IG-BCE Ortsgruppe Bad Münder im Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum in Bad Münder statt. Unter dem Motto „Die Energiewende vor Ort“ wurde mit Bürgern und Beschäftigten der energieintensiven Industrie über die Vorteile, Chancen und Herausforderungen der Energiewende diskutiert. Referenten und Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft legten in Form von Kurzvorträgen und Impulsreferaten ihre Standpunkte und Positionen dar. Dr. Fritz Erich Anhelm, ehem. Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, führte als Moderator durch die Abendveranstaltung. Eine der zentralen Aussagen war die Feststellung, dass ganzheitlicher Klimaschutz und die Energiewende erst durch die energieintensive Industrie möglich sind. Einig waren sich die Teilnehmer in der Tatsache, dass die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen werden muss, für welche sich Industrie und Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Bürger und Politik aufeinander zu bewegen müssen. Schnittstellen gibt es trotz unterschiedlicher Positionen zahlreiche, wie, nur als ein Beispiel, die Tatsache zeigt, dass sowohl private Verbraucher als auch die energieintensive Industrie unter hohen Energiepreisen leiden.


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Die Energiewende und die Zukunft der Arbeit

Gewerkschaften, Kirchen und Naturschutzverbände als Akteure im gesellschaftlichen Transformationsprozess

15. bis 17. März 2013 in der Evangelischen Akademie Villigst

Mit der Veranstaltung vom 15. bis 17. März 2013 in der Evangelischen Akademie Villigst ist INEP als Plattform der Vernetzung von Gewerkschaft, Kirche und Umwelt nun auch in Nordrhein-Westfalen aufgetreten. Dabei standen die Energiewende und die Zukunft der Arbeit im Mittelpunkt.
Nicht nur technische Machbarkeit und Effizienz der neuen Energieträger, sondern vor allem die sozialen Auswirkungen der Energiewende bestimmen ihr Gelingen. Basierend auf dieser Erkenntnis aus den vergangenen Dialogen luden INEP und die Evangelische Akademie Villigst ein, die Auswirkungen und Perspektiven der Energiewende auf den Arbeitsmarkt, die Arbeitsplätze und die Gestaltung „guter Arbeit“ zu diskutieren. Vertreter von Gewerkschaft, Kirche und Naturschutz-/Umweltverbänden sowie weitere Interessierte aus Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik hinterfragten die Sicherheit bestehender Arbeitsplätze, die Entstehung neuer Arbeitsplätze im Sektor der Erneuerbaren Energien, die Qualität dieser Arbeitsplätze, die Gewinner und Verlierer der Energiewende sowie die Gestaltungsmöglichkeiten und die soziale Verantwortung von Genossenschaften und Energieunternehmen. Die Bandbreite der Beiträge reichte von Berichten und Ergebnissen wissenschaftlicher Studien, über praktische Erfahrungen in der Beratung sowie über persönliche Erfahrungen und Betroffenheit.

Das Tagungsergebnis lässt klare Parallelen zu der am 11. März in Hannover durchgeführten Veranstaltung erkennen. Die Veranstaltung in Hannover mit Bezug zum Land Niedersachsen und die Tagung in Villigst mit Beispielen aus Nordrhein Westfalen haben gezeigt, dass beide Bundesländer zwar energie- und umweltpolitische Initiativen ergreifen und Maßnahmen umsetzen, diese jedoch nicht zu einem Gesamtbild zusammenführen. Was sowohl dem einen als auch dem anderen Bundesland fehlt, ist ein klares Szenario mit politischen Korridoren und darin definierten und festgelegten Prioritäten.

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"...was nun, 50 Tage nach der Wahl"

am 11.03.2013 bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen

INEP in Kooperation mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V., der Gewerkschaft Ver.di Landesbezirk Niedersachsen/Bremen, dem Arbeitsfeld Kirche und Umweltschutz des Hauses Kirchlicher Dienste der Ev.Luth. Landeskirche Hannover und dem Naturschutz Deutschland e.V.

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Vom Wachstum zur Nachhaltigkeit? - Die Energiewende als Paradigmenwechsel?

am 02. und 03.Februar 2013 in der Evangelischen Akademie Loccum

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Loccum organisierte INEP am 02. und 03. Februar die erste Veranstaltung der Tagungsreihe „Dialogprozesse“ im neuen Jahr. Die Vertreter von Kirche, Gewerkschaft, Umwelt, Politik und Wissenschaft widmeten sich dem Thema „Vom Wachstum zur Nachhaltigkeit? Die Energiewende als Paradigmenwechsel?“. Diskutiert wurden die sehr grundsätzliche Frage der Definition von Nachhaltigkeit, nachhaltigem Wirtschaften und den Parametern der großen Transformation und die darauf aufbauende Frage nach dem Verständnis von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität und ihrer Messindikatoren. Ausgehend von verschiedenen Theorieansätzen wurden die Gestaltung des Paradigmas nachhaltigen Wirtschaftens, die Notwendigkeit politischer Weichenstellungen für den gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess und die Energiewende als praktischer Testfall des nachhaltigen Wirtschaftens thematisiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Fritz Anhelm, dem ehem. Direktor der Evangelischen Akademie und der Tagungsleiterin der Akademie Frau Dr. Monika Müller.
Die Tagung hat dazu beigetragen, die drei Diskussionslinien, die große Transformation, die Energiewendediskussion und die Diskussion um die Indikatoren für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität, die im Kern zusammen gehören, ein Stück weiter zusammenzuführen um zu beschreiben, welches Ausmaß die große Transformation wirklich hat. Ein zentrales Ergebnis der Tagung ist die Notwendigkeit der Reformation des BIP als Indikator für Wohlstand und die Entwicklung weiterer Wohlstandsindikatoren. Ebenso gefordert wurde ein neuer Rechtsrahmen, der auf Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist und eine intensivere Besteuerung des Verbrauchs, um Ressourcenknappheit zu verdeutlichen. (Zu weiteren Tagungsergebnissen)

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Grenzenlos Erneuerbare Energie?

Fragen an Gesellschaft und Politik, 14. Dezember 2012 im Leineschloss Hannover

Bereits der mit einem Fragezeichen versehene Veranstaltungstitel bringt die gesellschaftliche Skepsis des Gemeinschaftswerkes Energiewende zum Ausdruck. Der Moderator Fritz Anhelm leitete die Tagung ein, indem er die kaum noch durchschaubare Kostendebatte um Erneuerbare Energien anspricht, mit der die gesamte Energiewende zu scheitern droht. In seinem Einstiegsreferat verweist Michael Müller auf die ökologische Grenze des Wachstums und auf die radikal veränderte Welt in der wir heute leben. Wir befinden uns im Zeitalter des Anthropozän, in welchem der Mensch als entscheidender Treiber geopolitischer Prozesse auftritt und zum ersten Mal in der Geschichte in der Lage ist, die Erde zu zerstören.

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Energiewende zu mehr Wohlstand

Hannover. „Die Energiewende begründet ein neues Wohlstandsmodell und wird damit zur zentralen Gestaltungsaufgabe von Kirche und Gewerkschaft. Lesen Sie den Bericht zur Tagung am 25.10.2012

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POWER IN LOKALE NETZWERKE

Bürgerinnen und Bürger verwirklichen die Energiewende vor Ort – Change Agents für den Transformationsprozess
05.-06. Oktober 2012

Die erste Veranstaltung einer Tagungsreihe rund um das Thema Energiewende fand am 05. und 06. Oktober im Tagungszentrum Mariaspring in Bovenden bei Göttingen statt. Moderiert durch Dr. Fritz Anhelm diskutierten Vertreter aus Gewerkschaften, Kirche, Industrie, Vereinen, Stiftungen und der Zivilgesellschaft Herausforderungen der Energiewende und versuchten Lösungsansätze zur Beteiligung von ArbeitnehmerInnen, BürgerInnen und Kommunen an der Energiewende aufzuzeigen. Das INEP-Institut, unterstützt durch die Hans Böckler Stiftung, diente als Plattform der Vernetzung der verschiedenen Akteure und gab dieser ersten Tagung das Motto „Power in lokale Netzwerke“. Als Lösungsmodell für die Realisierung einer Bürgerenergiewende wurde neben Energiegenossenschaften die Notwendigkeit der Integration der Energiewende in die Tarifpolitik diskutiert. Die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass die Politik parteiübergreifend die Rahmenbedingungen für eine breite Partizipation der Bürger an der Energiewende fordern und fördern muss. Dadurch können Win-Win-Situationen realisiert werden.

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Ein Energiewende-Bündnis als Resultat der Tagung „Energiewende und Arbeitswelt“

Am 13. und 14. März 2012 lud das INEP Institut Oldenburg in Kooperation mit der Bildungs- und Tagungsstätte HVHS Springe und der Hans-Böckler-Stiftung zahlreiche Vertreter aus Gewerkschaften, Kirche und Wirtschaftsverbänden, aber auch aus Nichtregierungsorganisationen, Vereinen und Studenten in das Bildungs- und Tagungszentrum in Springe ein, um zum Thema Energiewende, Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, aber auch Chancen und Innovationspotentiale organisierter Beschäftigung zu diskutieren.

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OEG 2011 - Auf halbem Weg gescheitert ? - Hindernisse bei der Umsetzung energiepolitischer Ziele durch gegenläufige Detailregelungen und den Rebound-Effekt

18. Oktober 2011, 10.30-17.30 Uhr, EWE-Forum Alte Fleiwa Oldenburg

Referenten: Dr. Werner Brinker (EWE AG), Prof. Dr. Ortwin Renn (Universität Stuttgart), MinDirig Franzjosef Schafhausen (BMU), Michael Müller (Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ des Deutschen Bundestages), Kai Schlegelmilch (FÖS e.V.)

Moderation Volker Angres (ZDF Mainz)

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OEG 2010

In diesem Jahr veranstalteten das INEP Institut Oldenburg und die EWE AG das jährlich stattfindende Oldenburger Energiepolitische Gespräch am 01.September im EWE Forum Alte Fleiwa in Oldenburg. Die diesjährige Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema „Transformationspfade zum ökologischen Umbau der Industriegesellschaft“. Die namhaften Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trugen zu einer erfolgreichen Veranstaltung bei und informierten mit interessanten Beiträgen und Ansichten über die Problematik des notwendigen ökologischen Wandels unserer Gesellschaft.

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OEG 2009

Im Jahr 2009 fanden die alljährlich stattfindenden Oldenburger Energiegespräche auf der Messe in Hannover statt. Am 22. April fanden sich unterschiedliche Experten zusammen, die sich zum Ziel setzten, über das Thema „Mit Energie gegen die Krise: Kursbestimmungen zwischen globalen und hausgemachten Risiken“ zu diskutieren.

 

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