Wegweiser   /was wir machen

Was wir machen

Wir agieren aus der Überzeugung heraus, dass ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende als Großprojekt und Gemeinschaftswerk nur dann möglich ist, wenn ein konstruktiver Dialog zwischen den zivilgesellschaftlichen Akteuren, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stattfindet.

Unsere Prozesse und Beratungsleistungen werden von der konstruktiven Dialogkultur der evangelischen Akademien unterstützt, insbesondere durch Dr. Fritz Erich Anhelm, dem ehem. Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, der mit seiner langjährigen Erfahrung unsere Prozesse, Tagungen und Workshops moderiert und begleitet.

 

Entwicklungskonzepte

Transformation, Strukturwandel und Energiewende konfrontieren auch kommunale und regionale politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger mit der Herausforderung, ihre Kommune oder Region widerstandsfähig und nachhaltig auszurichten. Dabei stehen sie im Spannungsfeld von Ressourcenbewahrung, den Anforderungen der Wirtschaft, der demographischen Veränderung und des Klimawandels. Wir sind darauf spezialisiert Menschen, Unternehmen, Institutionen und Politik in diesem Transformations- und Veränderungsprozess zu begleiten und zu unterstützen und zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklungskonzepte zu erarbeiten.
Wir helfen Ihnen dabei diese Veränderungen zu erfassen und ihnen mit einem für Sie anwendbaren nachhaltigen Entwicklungskonzept zu begegnen.

Dabei gehen wir wie folgt vor:

  1. Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse
  2. Zielsetzung
  3. Strategische Entwicklung von Handlungsoptionen
  4. Ableiten von Handlungsempfehlungen

 

Diskurse und Verständigungsprozesse

Vor dem Hintergrund von Strukturwandel und Energiewende ähneln bestimmte Situationen und Verhältnisse von Akteuren zueinander der komplexen chemiepolitischen Situation der 90er Jahre, wo sich Akteursgruppen mit sehr konfliktären und divergierenden Interessen gegenüberstanden. Diese Gräben und Konfliktpotentiale konnten damals durch den chemiepolitischen Diskurs überwunden und es konnte ein erfolgreiches Ergebnis in der Chemiepolitik erzielt werden. In Anlehnung an die Methodik des chemiepolitischen Diskurses der 90er Jahre organisieren wir moderierte Verständigungsprozesse mit im Vorfeld gezielt ausgewählten Akteuren in kleinen Gruppen.


Wir führen Partner in einen Diskurs, der auf eine ergebnisoffene und zugleich ergebnisorientierte Verständigung zielt. Unter „diskursive Projektarbeit“ verstehen wir dabei, die von Reinhard Ueberhost und Dr. Reinier de Man im Zuge der chemiepolitischen Verständigungsprozesse entwickelte Arbeitsform, in der der Diskursplaner (Projektkoordinator) am „Ziel der Identifizierung und Klärung von Verständigungsaufgaben orientiert ist“. Kontroversen werden benannt und bearbeitet, wobei alle Strukturierungsvorschläge vorgebracht, aufgenommen und begründet kritisiert werden dürfen. Diese Arbeitsform muss allerdings für jede spezifische Problematik konkret entwickelt werden. Dafür gibt es ein bestimmtes Design, das für die Annäherung an eine Problemstellung und den Ablauf des Gesamtprojektes beachtet werden muss und dessen wir uns bedienen.  

 

Auf Anfrage erstellen wir gerne ein konkretes Angebot und erläutern unsere Vorgehensweise.

 

 

Kommunikations- und Dialogprozesse

Als Hilfestellung zur Bewältigung der strukturwandel- und energiewendebedingten Herausforderungen organisieren wir Kommunikationsprozesse, in denen wir zivilgesellschaftliche Akteursgruppen mit Politik und Wirtschaft zusammenführen und an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungsansätzen arbeiten lassen.


Dafür führen wir in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme durch, um jene Themen und Handlungsfelder zu erkennen, die den Auftraggeber besonders beschäftigen und in denen Handlungsbedarf besteht.

Ob für Auftraggeber aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft (z.B. Gewerkschaften, Verbände), in einem organisierten Kommunikationsprozess versuchen wir Auseinandersetzungen und Konflikte zu den jeweils erkannten Themen (Gestaltungskorridor) konstruktiv anzugehen, Konfliktfelder und Kontroversen zu thematisieren, um schlussendlich zu gemeinsamen Lösungen zu gelangen.

 

Nach einer umfassenden Erkundungs- und Recherchephase, in welcher wir eine Sachanalyse durchführen, eine Problemdefinition vornehmen und akteursspezifische Positionen und Potentiale erheben, folgt die Umsetzungsphase, in welcher wir durch Workshops Verständigung schaffen. Für unseren Auftraggeber evaluieren und dokumentieren wir den gesamten Prozess und beraten und unterstützen in der anschließenden Umsetzung konkreter Einzelmaßnahmen.

 

 

Tagungen und Veranstaltungen

Kirchen, Gewerkschaften und Naturschutz-/Umweltverbände als wesentliche Akteure der Transformation treten in einen Dialog zum Thema Klimawandel und Energiewende.

Klimawandel und Energiewende konfrontieren die Gesellschaft mit neuen ökologischen, ökonomischen und sozialen Prüfungen ihrer Kohäsionsfähigkeit. Über die Notwendigkeit eines radikalen Transformations- und Umstellungsprozesses herrscht breiter gesellschaftlicher Konsens. Ökologisch notwendige klima- und energiepolitisch gesteuerte Veränderungsprozesse zeigen allerdings unterschiedliche Motive und Anreize, die hinter den Aktivitäten der jeweiligen Gruppen stehen. Während das Thema auf politischer Ebene in und zwischen Parteien diskutiert wird, fehlt häufig ein gemeinsamer Dialog zwischen den zivilgesellschaftlichen Akteuren, der über Bündnisse für Kampagnen hinausreicht. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass den Akteuren unterschiedliche Ausgangspositionen, Grundeinstellungen, Überzeugungen und Lebensmodelle zugrunde liegen. An diesem Punkt setzt unser Institut als Plattform der Vernetzung, der Kooperation und des Dialoges an.

Im Rahmen von Tagungen, Veranstaltungen und Workshops ermöglichen wir einen Austausch zu vielfältigen Themen mit dem Ziel eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.


Aufgrund der Tätigkeiten und langjährigen Erfahrungen der Institutsleitung auf nationaler und internationaler politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie in Verbänden wie Gewerkschaften verfügen wir über das angemessene Netzwerk und notwenige Vertrauen diverse, häufig kontroverse Akteure an einen Tisch zu bringen.

 

 

Transformationsberatung (oder Transformationsgestaltung und -begleitung)

Wir helfen Ihnen in der Organisation, Gestaltung und Moderation von Veränderungsprozessen und zeigen Ihnen wie Sie die Menschen dabei mitnehmen können. Wir erläutern und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten der Partizipation und Teilhabe, um das Engagement dieser Menschen zu gewinnen.

So z.B. bietet die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe vielfältige Veränderungsmöglichkeiten für Unternehmen und Kommunen, an denen sie ihre BürgerInnen oder ArbeitnehmerInnen beteiligen können. Wir können Sie in Ihrer Tätigkeit unterstützen, indem wir Ihnen verschiedene Beteiligungschancen für BürgerInnen oder ArbeitnehmerInnen zur Gestaltung der Energiewende in Kommunen und Unternehmen aufzeigen und Ihnen als Partner im Prozess der Umsetzung beratend zur Seite stehen. Dies ermöglicht Ihnen vorhandene aber bisher ungenutzte Ressourcen für eine z.B. Genossenschaft mit Bürger- oder Arbeitnehmerbeteiligung zu nutzen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der sozialen Dimension der Energiewende zu leisten.

 

 

Besonderes Angebot für Kommunen

Angebot für Kommunen zur Unterstützung und Prozessbegleitung von
„Klimaanpassungsstrategien und nachhaltiger Kommunalentwicklung“

UNSER ANGEBOT IM EINZELNEN
Analyse des Ist-Zustandes

Um eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit den bestehenden Strukturen und um daraus eine Ableitung der Standortpotentiale zu erreichen, ist eine Analyse des Ist-Zustandes ein erster Schritt.

Leitbildentwicklung

Aus der Standortanalyse lässt sich ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung erarbeiten, welche künftigen Entscheidungen zugrundegelegt werden kann.

Identifizierung und Beantragung von geeigneten Fördermitteln

Unser Ziel ist es, die für Ihren Zweck richtige Finanzierung zu finden und erfolgreich Förderungen für Ihr Projekt zu beantragen.

Prozessbegleitung / Vernetzung der Beteiligten

Wir initiieren komplexe Prozesse, gestalten und lenken, evaluieren und verbessern. Dabei geht es nicht allein um eine detailgenaue Planung und Umsetzung eines „Managementplanes“ unter Einsatz und Kombination der verschiedenen Instrumente, sondern vor allem darum, die notwendigen kommunikativen Prozesse gezielt und flexibel einzusetzen.

Potenzialanalyse mit Untersuchung  auf unterschiedlichen Ebenen*

Unsere Betrachtung richtet sich nicht nur auf den Ebenen des technisch Machbaren und des wirtschaftlich Sinnvollen, sondern weitere Kriterien finden Berücksichtigung, die für die Nutzung der Potenziale als begrenzende Faktoren wirken. Die Schwerpunkte liegen dabei auf sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien. Wir berücksichtigen die Einflussfaktoren, die das Leben in der Zukunft entscheidend bestimmen. Dabei kommen neben den technischen und wirtschaftlichen Potenzialen auch Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes einer zentralen Bedeutung zu, aber auch der Infrastruktur und soziodemografischen Daten der Bewohnerinnen und Bewohner sowie dem Image, sozialen Netzwerken und Initiativen.

Erstellung eines Maßnahmenkatalogs

Auf Grundlages der  Beteiligungsprozesse erstellen wir Ihnen einen Maßnahmenkatalog, der eine Beschreibung zukünftiger kurz- und mittelfristiger Maßnahmen für eine klimafreundliche und  zukunftsfähige Kommunalentwicklung beinhaltet sowie der zu erwartenden Wirkungen und Risiken. Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit der entwickelten Ideen und Konzepte.

Begleitung bis zur konkreten Umsetzung

Wir begleiten Ihre Projekte bis zur Umsetzung. Transdisziplinäre sozial-ökologische Forschung benötigt ein breites Spektrum an disziplinärem Wissen. Von Projekt zu Projekt verändern sich diese Anforderungen. Unter Hinzuziehung unserer Kooperationspartner anderer Forschungseinrichtungen ermöglichen wir die Innovationspotenziale der sozial-ökonomischen Forschung zu nutzen und zu verstärken.  Wir verfügen über ein breites Spektrum an Netzwerkpartnern, das Ihrem Projekt zu Gute kommen kann.

Sie stehen vor der Entscheidung Ihre Kommune zukunftsfähig auszurichten? Dabei stehen Sie in einem besonderen Spannungsfeld zwischen dem Bewahren der natürlichen Ressourcen, den Anforderungen der regionalen Wirtschaft, sowie den deutlicher werdenden Anzeichen  der demografischen Entwicklung
und des Klimawandels.

 

Wir können helfen, die Auswirkungen der demografischen Entwicklung sowie des Struktur- u. Klimawandels zu erfassen und in eine für Sie anwendbare Konzeption zur nachhaltigen Kommunalentwicklung zu bringen.

 

Der richtige Einstieg in den Prozess ist maßgeblich!
Dem Einstieg sollte besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt zukommen. Die Wahl des richtigen Zeitpunkts, die Einbindung der richtigen Beteiligten und die Konzentration auf die richtige Themenstellung ist eine unverzichtbare Basis für einen guten Projektverlauf.

 

Unser Konzept berücksichtigt wichtige Kriterien als Garant für ein erfolgreiches Projekt:

Wir wissen darum, dass der Erfolg einer auf Nachhaltigkeit orientierten Kommunalentwicklung zugleich daran gebunden ist,  dass alle Beteiligten überzeugt werden können und dieses wiederum nur gelingen kann, wenn die verschiedenen Interessenlagen Berücksichtigung finden.  Die Kommunikation und die Partizipation von einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure ist in diesem Prozess von großer Bedeutung. Dabei beachten wir, dass Partizipation nicht mit Repräsentation gleichzusetzen ist, da Entscheidungen demokratisch durch Beschlüsse der Orts- u. Stadtparlamente legitimiert werden müssen. Sie können hierbei auf unser Erfahrungswissen zurückgreifen. Mit uns schaffen Sie eine Basisgrundlage für Entscheidungen und sind in der Lage den Prozess aktiv und bedarfsorientiert zu steuern!

 

Gerne stehen wir für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, um mit Ihnen über die speziell Ihre Kommune betreffenden Gegebenheiten und Möglichkeiten zu sprechen.

 

Kontakt

Iris Tuttlies

INEP Institut Oldenburg gGmbH
Internationales Institut für Nachhaltiges Energiemanagement,
Politik, Risiko und Soziale Innovationen
Am Immenberg 1
D-31311 Uetze
Telefon +49 4224 140 566
Fax +49 4224 140 568
info@inep-international.de

 

* Wir arbeiten mit verschiedenen Methoden:
Die Nutzung von Synergien durch Kombination verschiedener Technologien zur Energieumwandlung und -speicherung setzt häufig raumbezogene Faktoren voraus. Auch für Fragen der Netzinfrastruktur, der Entwicklung des Energieverbrauchs und der Potenziale der einzelnen Energieträger ist eine raumbezogene Betrachtungsweise sinnvoll. Zur Betrachtung von zukünftigen Handlungsmöglichkeiten ist die Analyse der Raumstruktur eines Gebietes von großer Bedeutung, daher bildet eine Raumanalyse des Untersuchungsgebietes mit Hilfe eines geografischen Informationssystems (GIS) das Kernstück unserer Untersuchung. Das wesentliche Merkmal unserer interaktiven und partizipationsoffenen Entscheidungsmethodik ist die Verknüpfung von geographischen Flächendaten mit Informationen zur Akzeptanz und zur ökonomischen Effizienz der jeweiligen Bewirtschaftungseinheiten. Die Methodik beantwortet die Frage, welche Flächen als konfliktträchtig und welche als konfliktarm einzustufen sind. Auf diese Weise wird eine Grundlage für planerische Entscheidungen zur Verfügung gestellt, welche zu einer Optimierung der Flächennutzung beitragen kann und sowohl Konflikte als auch Synergiepotentiale berücksichtigt.

Szenarien-Entwicklung:Die Entwicklung von Szenarien unter Einbeziehung der Beteiligten anhand gegenwärtiger Stärken und Weiterentwicklungen von Entwicklungspotentialen kann als praktische Entscheidungshilfe herangezogen werden. Politische Entscheidungen zeichnen sich üblicherweise nicht durch Prävention und kontinuierliche Maßnahmen in kleinem Rahmen aus, sondern durch den Fokus auf große, prestigeträchtige Projekte oder die Reaktion auf offensichtliche Missstände. Die bildhafte Darstellung der Szenarien entfaltet Überzeugungskraft.  Langfristige Szenarien und vorausschauendes Handeln können daher dem politischen Handeln eine zusätzliche Dimension verleihen. Durch die Einbindung der lokalen Presse bei der Abschlusspräsentation der Szenarien können Sie als Kommune weiter Aufmerksamkeit erfahren.

 

 

english Start INEP auf Facebook